„Klimabaum-Allee“ – Europaring soll grüner werden

Als Stadtfelder Bürgerverein sind wir dankbar für die Initiative der SPD-Fraktion und begrüßen die beantragte Pflanzung von Bäumen und die Initiativen für mehr Grün. Gerade der Europaring könnte eine städtebauliche Aufwertung sehr vertragen. Spätestens seit den Hitzesommern 2018 und 2019 sollte allen klar sein, dass wir mehr Grün in der Stadt benötigen, insbesondere auch im dicht bebauten Stadtfeld. Die ungenutzten und unansehnlichen Flächen des Europarings bieten sich geradezu an.

Vier Monate nach der entsprechenden Beschlussfassung des Stadtrates liegt nun die Stellungnahme der Verwaltung vor. Auch wenn die Stadt sich nach wie vor noch langfristig offen halten will, den Europaring vierspurig auszubauen, sieht sie Möglichkeiten den fehlenden Geh- und Radweg zwischen Harsdorfer Straße und Olvenstedter Chaussee zu ergänzen und dort eine größere Zahl von Straßenbäumen zu pflanzen.

Unverständlicherweise wird aber der Vorschlag der Begrünung der sehr langen Lärmschutzwand aus statischen Gründen abgelehnt. Die Idee der Sozialdemokraten war es, unten vor der Gabionenwand Kletterpflanzen wie Efeu, Clematis, Wilder Wein oder auch anderes einzusetzen. Die Drahtgitterkörbe stellen eine hervorragende Rankhilfe dar und da es sich um von Westen besonnte Flächen handelt, ist auch mit einem schnellen Wachstum zu rechnen. Das würde letztlich das Stadtbild des Europarings nachhaltig aufwerten und natürlich unser Stadtklima verbessern.

Eine Sanierung der Gleisanlagen der MVB ist voraussichtlich nicht vor 2035 notwendig. Die Nachrüstung als Rasengleis ist prinzipiell möglich, wenn auch mit nicht unerheblichen Kosten von ca. 1,0-1,2 Millionen Euro. Hinzu würden Kosten für die Sperrung der Straßenbahnstrecke und den notwendigen Schienenersatzverkehr kommen.

Stellungnahme der Stadtverwaltung Antrag A0214/19

Presse-Echo:

Volksstimme vom 10.10.2019 Volksstimme vom 07.04.2020

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