Spektakel mit Schnee und Charme – 10. Stadtfelder Weihnachtsmarkt punktet im Volksstimme-Test

Volksstimme vom 21.12.2013
Volksstimme vom 21.12.2013
Hunderte Stadtfelder feierten gestern zum zehnten Mal ihr Weihnachtsspektakel. Trotz kleinerer Pannen punktet der Stadtteilmarkt mit Charme und familiärer Atmosphäre.

Auch beim Jubiläum blieb das Stadtfelder Weihnachtsspektakel nicht pannenfrei. Etwas Verspätung bei der Eröffnung, wiederholte Stromausfälle an den Waffeleisen oder der Bühne – doch gerade dieser Hauch der Improvisation macht auch seinen Charme aus. Nicht umsonst strömen die Stadtfelder jedes Jahr in Scharen auf „ihren“ Markt.

Um 16 Uhr ist der Wilhelmstädter Platz bereits proppenvoll. Bald bilden sich lange Schlangen an den Ständen des Familienhauses oder beim „Round Table“, wo es Würst- chen und Glühwein gibt. Bei den Grünen lockt veganer Stol- len. „Seit Dienstag habe ich zehn Kilogramm gebacken“, sagt Marco Albrecht. Schüsseln aus verbogenen Schallplatten, Strickwaren aller Art, der Stadtfelder Advents-Rum – die Angebote an den Buden sind zahl- und abwechslungsreich. Auf der Bühne singen Kita-Kinder, spielen Blasinstrumente und fegen Feuerkünstler entlang. Besonders herzzerreißend: Der rotnasige und traurige Rudolph muss beim Kinderlied tatsächlich heulen und von der Erzieherin getröstet werden. Später rockt die Nachwuchsband „No hate please“ mit drei Zugaben.

Für die kleinen Besucher dreht eine Eisenbahn ihre Runden und laden Alpakas zum Streicheln ein. Die Stadtfelder Autorin Anja Winkelmann liest aus ihrem Kinderbuch vor. Einzig die aus Sudenburg geliehene Schneekanone pustet leider nur zu Beginn Schneeschaumflocken über die Besucher. Dennoch vergnügen sich Jung und Alt bis in den Abend. „So voll war es noch nie“, freut sich Jürgen Canehl vom Stadtfelder Bürgerverein, der das Spektakel zum zehnten Mal ausrichtet.

(Volksstimme vom 21.12.2013)

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