Am „Eingangstor“ ist neues Autohaus für 2015 geplant

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Volksstimme vom 19.10.2012
Volksstimme vom 19.10.2012
Auf der Freifläche am Damaschkeplatz ist Bewegung. Im „Hinterland“ wird Platz für Motorräder geschaff en. Das Stadtfelder „Eingangstor“ wird erst ab 2015 angegangen.

Das seit Jahren weitestgehend ungenutzte Areal zwischen Olvenstedter Straße, Maxim-Gorki-Straße, Adelheidring und Große Diesdorfer Straße ist vielen Stadtfeldern ein Dorn im Auge. Bildet es doch einen eher tristen Eingangsbereich für ihren Stadtteil. Die Pläne für ein prestigeträchtiges Autohaus auf der Fläche des heutigen Parkplatzes geistern – nicht ohne Kritik – seit Jahren durch die Stadt. Erst kürzlich bei den Stadtteilspaziergängen für ein Handlungskonzept für Stadtfeld kritisierten die teilnehmenden Bürger die fehlende Bebauung. Doch aufmerksamen Beobachtern wird es nicht entgangen sein: Es tut sich was. Zwar nicht direkt an der Ecke zum ZOB, aber immerhin werden große Erdmassen im hinteren Bereich des Areals mit Bagger und Kipper bewegt, Schuttberge türmen sich meterhoch. Auf Nachfrage bei der Stadtverwaltung bestätigt Pressesprecher Michael Reif: „Für das Grundstück Maxim-Gorki-Straße 11 hat die Verwaltung eine Baugenehmigung für den Umbau des Bestandsgebäudes zu einem Geschäfts- und Verwaltungsgebäude sowie zur Errichtung einer Lager-, Abstell- und Wartungshalle für Kfz erteilt.“ Es handele sich um ein größeres privates Bauvorhaben.

Der Eigentümer ist schon lange kein Unbekannter. Torsten Schubert, Geschäftsführer der Schubert Motors GmbH mit acht BMW-Autohäusern in der Region, plant seit über vier Jahren dort eine neue Verkaufsstätte zu errichten. „Mit dem jetzt begonnenen Projekt wird in der Tat der Startschuss dafür gegeben“, erklärte er auf Volksstimme-Nachfrage. Zunächst ist eine Verkaufsstelle und Werkstatt für Motorräder geplant. „Im nächsten Jahr bekommen wir neue Elektrofahrzeuge, für die brauchen wir Platz in unserem Sudenburger Haus“, erklärt er die Baumaßnahme mit praktischen Gründen. Vor einer Eröff nung im nächsten Jahr gibt es aber noch viel Arbeit. „Auf dem Gelände befi nden sich zahlreiche Kellergewölbe und Fundamente, u.a. von einer alten Molkerei“, sagte er. Das eigentliche Autohaus wird dann voraussichtlich ab 2015 realisiert.

(Volksstimme vom 19.10.2012)

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