Beste Bedingungen in der Grundschule „Annastraße“

Pünktlich zum Start des 2. Schulhalbjahres wurde am Montag in der vollständig sanierten Schule der Unterricht aufgenommen, berichtet die Pressestelle des Oberbürgermeisters. Dazu gehören die Grundschule „Annastraße“ aus unserem Stadtteil Stadtfeld und noch 4 weitere Grundschulen aus Magdeburg.

„Auch in diesen fünf Schulkomplexen haben Schüler und Lehrer jetzt optimale Unterrichtsbedingungen“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. „In die Schulkomplexe des zweiten PPP-Paketes wurden rund 23,5 Mio. Euro investiert. Mein Dank gilt allen am Bau beteiligten Firmen und Unternehmen sowie der PPP-Projektgesellschaft, die die Aufnahme des Schulbetriebes in allen fünf Schulen pünktlich zum Beginn des 2. Schulhalbjahres sichergestellt hat.“

In dem Schulkomplex Grundschule „Annastraße“ (Annastraße 17) wurden unter anderem folgende Arbeiten ausgeführt:

  • Komplettsanierung des Schulgebäudes einschließlich Einbau eines Aufzuges
  • Sanierung des Hortgebäudes
  • Abriss des Werkgebäudes mit anschließender Neugestaltung des Pausenhofes
  • Erstellung eines Kleinsportfeldes

Nach einer europaweiten Ausschreibung hatte sich im Wettbewerb ein in Magdeburg ansässiges mittelständisches Bieterkonsortium unter der Federführung der SALEG Sachsen-anhaltinische Landesentwicklungsgesellschaft mbH als Investor durchgesetzt. Zur Realisierung des Vorhabens wurde die „Magdeburger Bau und Schulservice GmbH“ als Projektgesellschaft gegründet, der neben der SALEG auch die GETEC AG angehört. Finanzierungspartner sind die Bremer Landesbank und die Stadtsparkasse Magdeburg. Die „Magdeburger Bau- und Schulservice GmbH“ hatte die Planung, Finanzierung und Umsetzung der Sanierung übernommen und ist jetzt auch für den laufenden Betrieb verantwortlich.

Die Stadt bleibt Eigentümer der Gebäude und der Liegenschaften zahlt dem Betreiber ein monatliches Entgelt für seine Betreiberaufwendungen. Das Investitionsvolumen für das zweite PPP-Paket beträgt rund 23,5 Mio. Euro, einschließlich der Zwischenfinanzierungskosten. Vertraglich vereinbart wurde eine Laufzeit von 30 Jahren zur Refinanzierung der Investitionen. Die Zahlungsverpflichtung für die Landeshauptstadt begann mit Fertigstellung und Abnahme der betriebsbereiten Schulen.

Für den Betrieb der Schulanlagen wurde eine Dauer von 20 Jahren vereinbart. Darüber hinaus hatten sich die Partner auf ein umfangreiches Sicherheitenkonzept – einschließlich der üblichen Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften – sowie auf eine weitreichende Übertragung von Planungs-, Bau- und Betriebsrisiken auf die Bietergemeinschaft verständigt. Vereinbart wurde außerdem, dass die künftigen Betreiber für die regelmäßige Instandhaltung und Instandsetzung der Schulen sorgen.

Konkrete, standortbezogene und mit dem Fachbereich Schule und Sport der Stadtverwaltung abgestimmte Nutzerprofile stellen sicher, dass die Schulen auch künftig von Vereinen und Dritten genutzt werden können. Dies gilt insbesondere für die Sportstätten.

Hintergrundinformationen zum PPP-Programm

Insgesamt 20 Schulanlagen saniert die Landeshauptstadt im Rahmen einer Public-Private-Partnership, um den Sanierungsstau an Schulen zügig abzubauen. Mit der mittelfristigen Schulentwicklungsplanung hatte die Stadtverwaltung zunächst festgelegt, welche Schulen langfristig Bestand haben und auch entschieden, welche Gebäude weiterhin genutzt werden sollen.

Die insgesamt 20 kommunalen Schulanlagen, die Aufnahme in das PPP-Programm gefunden haben, sind auf vier Pakete verteilt, die vom Stadtrat beschlossen wurden. Für jedes Paket wurde bzw. wird durch europaweite Ausschreibung ein Auftragnehmer gesucht.

Zum ersten Paket gehören die IGS „Regine Hildebrandt“, das Werner-von-Siemens-Gymnasium, die Grundschulen „Friedenshöhe“ und „Weitlingstraße“ und die Berufsbildenden Schulen „Otto von Guericke“ (Haus A). Alle Schulen wurden im Sommer 2009 an die Nutzer übergeben.

Im zweiten PPP-Paket sind die Grundschulen „Alt Olvenstedt“, „Annastraße“, „Bertolt-Brecht-Straße“ (am Standort Leipziger Straße 46), die Grundschule „Am Nordpark“/Förderschule Makarenko sowie die Grundschule „Elbdamm“/Sekundarschule „Thomas Mann“ (am Standort Cracauer Straße) enthalten.

Zum dritten PPP-Paket gehören die Grundschulen „Buckau“ und „Salbke“, die Sekundarschulen „Heinrich Heine“ und „August Wilhelm Francke“ sowie das Geschwister-Scholl-Gymnasium. Die Sanierung dieser Schulen endet im Februar 2011.

Mit dem vierten PPP-Paket sollen die Grundschulen „Am Hopfengarten“, „Umfassungsstraße“ und „Nordwest“, die Förderschule „Hugo Kükelhaus“ und die Integrierte Gesamtschule „Willy Brandt“ saniert werden. Hier erfolgt derzeit die Auswertung der Ausschreibungsangebote.

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