Stadtfeld-Kalender 2018 erschienen

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Der Verein „Bürger für Stadtfeld“ ist seit 2013 Herausgeber des jährlichen Stadtfeld-Kalenders mit jeweils 48 Fotomotiven aus unserem Stadtteil. Wie in den letzten beiden Ausgaben liegt der Fokus wieder auf historischen Fotos, diesmal aus den DDR-Jahren 1949 bis 1989. Zum einen eine schwierige Zeit für unseren Stadtteil, da viele Gebäude und Straßen mehr oder weniger dem Zerfall ausgesetzt waren, zum anderen aber auch eine Zeit, an die viele Erinnerungen geknüpft sind. Ob das Stadtbad in der Maxim-Gorki-Straße, das OLi-Kino, die Hermann-Gieseler-Sporthalle oder das Straßenbahndepot in der Großen Diesdorfer Straße – Stadtfeld hatte auch in dieser Zeit Besonderes zu bieten.

Diese und andere Highlights finden in unserem Kalender ebenfalls ihren Platz wie Motive des alltäglichen Lebens. Auf jeder Seite findet sich außerdem ein aktuelles Foto zum Vergleich. Unser diesjähriges Titelbild zeigt den Damaschkeplatz in den 60er-Jahren, denn auch damals gab es dort eine Großbaustelle.

Stadtfeld ist schon über viele Jahre der am meisten prosperierende Stadtteil Magdeburgs. Die einstige Vielfalt des städtischen Lebens, welche zu DDR-Zeiten nahezu zum Erliegen kam, ist wiedergewonnen. Dies gilt es zu unterstützen! Unser Verein setzt sich deshalb seit vielen Jahren dafür ein, dass sich die Lebensqualität und das Lebensumfeld in Stadtfeld weiter verbessert. Mit dem Kauf dieses Kalenders, der von Mitgliedern des Bürgervereins gestaltet wurde, tragen Sie dazu bei, die vielfältigen Aktivitäten des Vereins zu fördern, da die Einnahmen direkt unseren Projekten zugutekommen.

Der Kalender ist zum Preis von 9,50 € (für Mitglieder des Bürgervereins 5,00 €) in folgenden Verkaufsstellen erhältlich:

  • Buchhandlung Bartel und Gand (Olvenstedter Str. 11)
  • Karutz Reinigung (Olvenstedter Str. 65)
  • Kumar (Olvenstedter Str. 17)
  • Eis-Blume (Olvenstedter Str. 31)
  • Goethe-Apotheke (Olvenstedtler Platz 3)
  • Adler-Apotheke (Große Diesdorfer Straße 227)
  • Bäckerei Ebel (Arndtstraße 48)
  • Weinhandlung 39108 (Arndtstraße 41)
  • Lebensmittel-Westphal (Immermannstraße 17)
  • Stand des Bürgervereins beim Stadtfelder Weihnachtsspektakel (Wilhelmstädter Platz)

Beim Zusammentragen der Fotos wurde der Bürgerverein Stadtfeld vom Stadtarchiv Magdeburg, der IGNah – Interessengemeinschaft Historischer Nahverkehr bei den MVB e.V. und von Bürgerinnen und Bürgern unterstützt, die früher oder auch heute noch in Stadtfeld gewohnt oder gearbeitet haben. Vielen Dank dafür!

Kommentar zum Kalender von Klaus Löffler aus Mettlach

Vielen Dank für den Kalender. Da dieser die 50er Jahre zeigt,erinnern mich die vielen Bilder an meine Kindheit- und Jugendzeit. Du hast mir eine große Freude bereitet. Im Bereich der Fröbelstr. hatte unser Vater einen Schrebergarten gepachtet. Dort war auch für uns Arbeitseinsatz. In dem Gebäude der Sparkasse praktizierte der Freund der Familie Zahnarzt Dr. Müller. Die Oli-Lichtspiele wurden oft besucht, denn die Filme waren immer ein Erlebnis. Da sich in der Winckelmannstr. nur im Keller ein Bad befand schleppte uns unser Vater regelmäßig ins Stadtbad. Dort machte ich auch mein Freischwimmerzeugnis. Am Olvenstedter Platz startete die Linie 12 mit der unser Vater zur Arbeit in den Liebknechtwerken fuhr. Das Straßenbahndepot erinnert mich an die Zeit in der unser Vater Direktor der Verkehrsbetriebe war. Der Lehrwagen, auch Teufelswagen genannt, diente unserem Vater teilweise als Ersatz für nicht funktionsfähige Dienst-Kfz. Ich durfte manchmal mitfahren z.B. bis nach Westerhüsen. Der Triebwagen 43 wurde nach dem Krieg in der eigenen Werkstatt aus einem ehemaligen Maximumwagen zu einem Hechtwagen umgebaut. In der Liebknechtstraße befand sich eine Ausgabestelle in der ohne Marken Knochen und Brühe verkauft wurden, wir Kinder mussten uns dort stundenlang in der Warteschlange mit anstellen.

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